Sennheiser Mobile Mikrofone

Anwendung

Mobile Mikrofone werden während der Nutzung vom Anwender durch die Gegend getragen. Daher arbeiten diese Mikrofone im professionellen Einsatz mit Funk. Durch eine genau geregelte Frequenzverteilung können sehr viele Mikrofone gleichzeitig genutzt werden, ohne sich zu stören.

Es gibt zwei Arten von Funkmikrofonen:

  • Am Körper befestigte Mikrofone
  • In der Hand getragene Mikrofone

Ein Referent kann beide Arten nutzen, aber der Vorteil der am Körper befestigten Mikrofone ist eindeutig: Er hat während seiner Aktion beide Hände frei. 

Das Handmikrofon wird sehr gerne bei wechselnden Rednern verwendet, zum Beispiel als Mikrofon, das ins Publikum gereicht wird. Ebenso bei Podiumsdiskussionen, bei der nicht jeder Teilnehmer ein eigenes Mikrofon bekommt.

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Funktion

Die Verbindung per Funk zwischen dem Mikrofon und der Audiotechnik macht die Anwendung einfacher und flexibler. Allerdings sollte der Anwender darauf hingewiesen werden, wie Rückkopplungen entstehen. 

Am Körper befestigte Mikrofone

Diese Mikrofone besteht aus 2 Einheiten: Einem Sender und der eigentlichen Mikrofonkapsel. Die beiden sind durch ein Kabel verbunden. Der Sender wird üblicherweise am Gürtel befestigt oder in eine Jacken- oder Hosentasche gesteckt. Die Mikrofonkapsel wird so nah wie möglich an den Mund der Person gebracht. Dazu wird die Kapsel entweder mit einer Klemme an der Kleidung befestigt (Lavalier), oder aber mit einem fast unsichtbaren Bügel am Kopf der Person (Headset) getragen.

Beide haben den Vorteil, dass durch die Nähe der Mikrofonkapsel zum Mund deutlich weniger Probleme während der Nutzung auftreten.

Handmikrofone

Bei dieser Bauform sind Sender und Mikrofon eine Einheit. Der Anwender hält sich das Mikrofon an den Mund. Diese Anwendung bedarf einiger Übung, aber zumindest eine kurze Einweisung. Der große Vorteil: Der Nutzer kann das Mikrofon schnell und einfach an eine andere Person weiterreichen.

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Bauform / Montage

Mikrofone, die per Funk und ohne Kabel betrieben werden, brauchen Energie. Diese Energie wird in Form von Akkus in den Sendern zur Verfügung gestellt. Sollte der Energiegehalt der Akkus einen gewissen Wert unterschreiten, wird technisch ein Alarm ausgelöst. Dadurch haben die Anwender die Möglichkeit, entweder die Akkus nachzuladen oder - wenn es schnell gehen muss und keine Zeit für ein Nachladen verfügbar ist - Akkus auszutauschen.

 

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