Weibel - häufig gestellte Fragen zu den Projektor- und Flachbildschirmliften

Wussten Sie schon?

Hier erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen, sowie Informationen zu Fehlmeinungen, die im Markt noch immer verbreitet sind.

Weibel Lift

  • Im Raum gibt es Deckenleuchten oder Balken als Projektionshindernisse, was kann ich tun? 
    • In erster Linie kommt es auf den Abstand zwischen Projektor und dem Hindernis an. Der oberste Bereich (ca. 1/4) der Optik wird in aller Regel nicht genutzt. Bei kleineren Hindernissen reicht dies oft schon aus, um mit dem Strahlengang unter das Hindernis zu kommen. 
    • In den CUSTOM-Versionen können die Spindeln der Lifte bis auf max. 42 cm verlängert werden. Das genügt in aller Regel und bei entsprechendem Abstand auch für größere Hindernisse. 
    • Der elektronische Shift, über den die meisten modernen Projektoren verfügen hilft ebenfalls häufig weiter. 
    • Wenn Sie sich unsicher sind oder es genau wissen wollen, schicken Sie uns einfach eine kleine Skizze. Wir berechnen die Situation und unterbreiten Ihnen in 85% der Anfragen einen Lösungsvorschlag.
  • Ich muss mit meinem Lift doch mittig zur Bildwand um ein verzerrungsfreies Bild zu bekommen, wie funktioniert das bei dem geringen Hub der Weibellifte?
    • Das ist eine irrige Meinung, die noch aus der Zeit der Diaprojektion bzw. der ersten elektronischen Projektoren stammt.
    • In aller Regel projizieren moderne Projektoren "Off-Axis", d.h. das Bild wird in einem Winkel projiziert, wobei die Verzerrung durch die Konstruktion der Optik ausgeglichen wird. Bei Tischprojektion ist die Unterkante der Optik identisch mit der Bildunterkante der Bildwand. Bei normaler Deckenmontage der Bildwand (Einbau) und Montage des Liftes verhält sich ein Weibellift wie eine Deckenhalterung. Die Oberkante der Optik entspricht der Oberkante der Bildwand.
    • Mit dem elektronischen Shift können Sie zusätzlich einen Höhenversatz ausgleichen. Auch hier gilt, 85% der Anforderungen können gelöst werden. Was wir nicht können, ist in extrem hohen Räumen extreme Höhenunterschiede zu überwinden. Hier liegt die einzige Rechtfertigung für Scherenlifte mit sehr großem Hub.
    • Versuchen Sie nach Möglichkeit den Einsatz der elektronischen Keystonekorrektur zu vermeiden!!! Dies hat immer negativen Einfluss auf das projizierte Bild.
  • Mein Projektor ist zu breit. Muss ich zwingend einen größeren Lift nehmen?
    • Wenn Ihr Projektor in einer der beiden Flächenausdehnungen zwischen die Spindeln passt (Maximalmaße aus den Datenblättern), dann bleibt Ihnen noch die Möglichkeit des Längseinbaus.
    • Natürlich ist diese Möglichkeit durch die Höhe des Projektors eingeschränkt.
    • Bei der Bestellung muss "Längseinbau" angegeben werden, damit die Schnellwechsel Neigevorrichtung ab Werk anders herum montiert wird.
    • Es muss in der Decke genügend Platz für den Längseinbau vorhanden sein.
  • Wenn ich den Projektor zum Service aus dem Lift entnehme, muß ich anschließend das Bild wieder nachjustieren, so wie es bei Scherenliften üblich ist?
    • nein diese lästige Arbeit entfällt bei den Weibelliften
    • Der Projektor ist auf der sog. Schnellwechsel- Montageplatte befestigt, die sich mit nur einer Schraube aus der Justagehalterung lösen und wieder befestigen lässt. Die Grundjustage wird nicht verändert.
    • Die in alle Richtungen neig- und einstellbare Justagehalterung wird nur einmal beim Einbau präzise eingestellt und mit Schauben sicher fixiert. Die Positionierung des Bildes bleibt so zu 100% erhalten
  • Warum soll bei der Montage der Weibellifte die Grundpositionierung zur Bildwand stets nach den Einbauzeichnungen und ohne unmittelbare Berücksichtigung Objektivposition des Projektors erfolgen?
    • Weibel Präzisionslifte sind sehr langlebige Produkte, die die Laufdauer von Projektoren weit überleben.
    • Bei Projektoren gibt es keine Normierung, wo sich das Objektiv zu befinden hat. Links, Rechts oder Mittig, man findet alle Varianten. Sie können nicht wissen, was für ein Projektor in zwei oder fünf Jahren in den Lift eingebaut wird.
    • Der Lift bietet in der Projektoraufnahme viele Möglichkeiten die Objektivposition auch im Nachhinein noch zu korrigieren. Im Zweifelsfall muss der Rest durch den horizontalen, elektronischen Bild-Shift ausgeglichen werden.
  • Warum haben Weibellifte eigentlich "nur" so kurze Spindeln?
    • Bei der Konstruktion der Lifte wurde Wert darauf gelegt, dass diese keine hässlichen Fremdkörper im Raum darstellen. Dafür gilt: Möglichst einen Lift mir wenig Ausfahrhöhe zu verwenden. Normalerweise muß nur das Objektiv freigegeben werden.
    • Die Länge der Spindeln bestimmt natürlich auch die Einbautiefe des Lifts und die maximale Höhe der Projektoren. Deshalb gibt es die Weibellifte in sehr vielen Abstufungen, damit immer die möglichst optimale Konfiguration erreicht wird.
    • Lifte mit langen Fahrwegen neigen, je nach Gewicht des eingebauten Projektors, zum Schwingen oder Aufschaukeln durch die Bewegung, was dazu führt, dass bei Scherenliften z.B. sehr große und unschöne Spielräume bei den Deckenabschlüssen erforderlich sind um diese natürlichen Probleme auszugleichen.
  • Was bedeutet eigentlich "Wartungsfrei" bei den Weibelliften?
    • Die Konstruktion und die Qualität der verwendeten Materialien sind bei Weibellifte auf absoluten Dauerbetrieb ausgelegt. Tests ergaben eine störungsfreie Betriebsdauer von bis zu 130 Jahren (bei 1-maligem Aus- und Einfahren pro Tag).
    • Erst danach müssen die Spindeln nachgefettet werden, weil sich die Laufgeräusche erhöht haben.
    • Eine über die Zeit eventuell nachlassende Kettenspannung stört die Betriebssicherheit nicht. Trotzdem lässt sich die Kette mit wenigen Handgriffen, z.B. während eines Regelservices für den Projektor, nachspannen.
    • Die Weibellifte arbeiten nicht, wie die meisten Scherenlifte mit Drahtseilen, die sich im Betrieb abnutzen und in vielen Fällen reissen oder auch einfach aus Ihren Führungsrollen springen können und so den Betrieb blockieren.
    • Scherengelenke und andere mechanische Bauteile unterliegen einem Verschleiß, was dazu führt, dass die Bildposition und die Rückfahrposition regelmäßig nachjustiert werden müssen. Die Spindeln der Weibellifte sind aus stranggepressten Chrom-Nickel-Stahl mit absolut spiegelblanker Oberfläche. Dies in Verbindung mit den verschleißfreien Laufbuchsen sorgt für die absolute Laufpräzision mit Abweichungen von < 0,1 mm, die sich auch nach jahrelangem Betrieb nicht verändert.